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11.03.2007 |
Aus den drei Pfarrgemeinden St. Heinrich, St. Josef und St. Michael soll eine neue Pfarrgemeinde entstehen.
Auf diesen Prozess haben sich die drei Gemeindeleitungen mit den sechs Gremien (je drei Pfarrgemeinderäte und
Kirchenvorstände) in Absprache mit Regionalbischof Voß verständigt. Das Ziel ist: Es wird eine neue Pfarrei geben,
mit einer Leitung, einem Pfarrgemeinderat und einem Kirchenvorstand. Sie wird einen Pfarrer und eine Pfarrkirche
und einen Namen der Pfarrei haben. Sie wird ein buntes Leben in den drei Gemeinden St. Heinrich, St. Josef und
St. Michael haben.
Die neue Pfarrei wird der kirchlich-religiöse Rahmen sein für ganz Marl-Drewer. Etwa 9000 Menschen werden als
Katholiken in ihr Heimat finden mit dem Bezug zum Leben in diesem Stadtteil.
Dieses Ziel wollen die drei Gemeinden zum 1. Advent 2008 verwirklichen, so dass Weihbischof Voß zu diesem Termin
die neue Pfarrei durch die Einführung des Pfarrers in sein Amt formal in Bewegung setzen kann.
Beginnen soll dieser Prozess für alle drei bisherigen Pfarreien gleichzeitig mit einer Gemeindeversammlung am
11. März 2007, je eine in jeder Gemeinde. Die Gremien haben Vorarbeit geleistet, aber die Gemeinden beginnen nun
damit, sich auf den 1. Advent 2008 hin anders zu sehen. Vieles an Gemeinsamem besteht schon. Mehr wird wachsen.
Auf dem Weg auf die neue Pfarrei hin wird es immer wieder Gemeindeversammlungen geben, die es allen ermöglichen,
sich zu beteiligen und zu informieren. Die einzelnen Schritte und Entscheidungen sollen dabei transparent sein für
alle. Deswegen gibt es eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, die das Wachsen der neuen Größe begleiten soll.
Auf dem Weg auf die neue Pfarrei hin werden die Sachausschüsse der Pfarrgemeinderäte mehr und mehr zusammen arbeiten,
um die Arbeit je vor Ort zu erhalten, zu verbessern und zu erleichtern.
Auf dem Weg auf die neue Pfarrei hin werden Ideen gesammelt und entwickelt, um die Nutzung der Gebäude und Einrichtungen,
den Einsatz der Seelsorger und der weiteren Mitarbeiter in ein klares Konzept zu bringen. Mit diesem Konzept steht dann
der Dialog mit der Bistumsleitung an, um diese Ideen mit den Notwendigkeiten der finanziellen und pastoralen Vorgaben
in Einklang zu bringen.
Eckdaten der Gemeindeversammlung am 11. März 2007:
- Die neue Pfarrei hat noch keinen Namen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder überlassen die Gemeinden die
Entscheidung ganz dem Bischof oder sie entwickeln einen Vorschlag, über den der Bischof abschließend entscheidet.
- Die neue Pfarrei hat noch keinen Pfarrer. Dieser wird durch den Bischof ernannt. Pfarrer Hagedorn hat sich
entschlossen, im Interesse eines guten Neuanfangs nach den langen Jahren hier in Marl-Drewer zum August des kommenden
Jahres eine neue Stelle in einer anderen Pfarrei zu übernehmen. Pfarrer Dauwen bleibt bis zur Fusion Pfarrer seiner
Pfarrei und ist bereit, in der neuen Gemeinde zu arbeiten. Aber: Die Entscheidung über die Ernennung des neuen Pfarrers
trifft der Bischof. Die weiteren Priester arbeiten mit dem Pfarrer und den anderen seelsorglichen Mitarbeitern in einem
Team zusammen.
- Die neue Pfarrei hat noch keine Pfarrkirche. Auch diese Entscheidung trifft der Bischof, auch sie können die drei
Gemeinden entweder ganz ihm überlassen oder einen eigenen Vorschlag in die Entscheidung einbringen. Zur Auswahl gibt
es eine Reihe von Kriterien, die das Bistum noch zur Verfügung stellen will, um die Vorschläge gut begründet entwickeln
zu lassen.
- Niemand aus den Reihen der Hauptamtlichen Mitarbeiter in der Seelsorge muss aufgrund der Entwicklung seinen
Arbeitsplatz in der neuen Pfarrei aufgeben. Allerdings ist klar, dass ein Teil der Stellen nach einem eventuellen
Weggang nicht mehr besetzt werden wird, da der entsprechende Stellenplan neu gerechnet werden wird.
- Für die weiteren Mitarbeiter können sich Veränderungen ergeben, die aber auch ohne den Zusammenschluss der drei
Pfarreien in jedem Fall aufgrund der finanziellen Lage sich ergeben würden.
- Der Charakter, das Typische der drei jetzigen Gemeinden soll erhalten bleiben, solange es Menschen gibt, die ihn
mit ihrem Engagement tragen. In jeder Gemeinde wird es weiterhin einen Ort für den Gottesdienst geben, wird die Pfarrei
mit ihren Angeboten präsent sein. Eine Zeit lang wird es drei Gemeinden geben, die in der einen Pfarrei im engeren Sinne
die geistliche Heimat der Gläubigen sein werden.
- Es wird wichtig sein, kreative Ideen und sorgende Gedanken in diesen Prozess einzubinden, das Vertrauen aufeinander
wachsen zu lassen und den gemeinsamen Glauben als Kraftquelle zu nutzen.
Im Namen des Kooperationsausschusses der Gemeinden St. Heinrich, St. Josef und St. Michael"
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